Unser Zeugnistag

Schon wieder ist ein Semester vergangen, und so wurden gestern die Halbjahreszeugnisse in Kärnten verteilt. Für unsere Große ist es ein besonders wichtiges Zeugnis, da sie sich damit im Gymnasium anmelden wird. Somit leitet dieses Zeugnis den nächsten wichtigen Meilenstein auf ihrem Bildungsweg ein. Zum großen Bedauern meiner Süßen gab es zum ersten Mal einen Zweier. Obwohl sie sehr schöne Texte schreibt und ihre Arbeiten gewissenhaft erledigt, ist es sich diesmal aufgrund der stetigen Fehleranzahl in Deutsch leider für keine bessere Note ausgegangen. Natürlich wäre meinem Mann und mir ein Zeugnis mit ausschließlich Einsern lieber gewesen, wir können aber trotzdem mit ihrem Ergebnis gut leben und sind stolz darauf, was sie in den vergangenen Monaten dazu gelernt hat. Und wir sind uns sicher, dass sie mit ein wenig Übung im Ganzjahreszeugnis ihren Zweier problemlos ausbessern kann und ihr so für ihre Wunschschule alle Türe offen stehen.

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Aber auch für unsere Kleine war es ein besonderer Tag. So bekam sie gestern erstmals ein Zeugnis verliehen. Eine große Veränderung, denn nie zuvor wurde für ihre Leistungen ein Wert vergeben. Grundsätzlich finde ich es ja nicht notwendig kleine Kinder mit Noten zu bewerten, da ich keine positive Auswirkung auf die schulische Entwicklung eines Kindes sehen kann und daher Noten im klassischen Sinn – zumindest in den ersten drei Klassen – als obsolet empfinde. Grund zum Jammern habe ich aber trotzdem nicht, denn im Gegensatz zu ihrer Schwester steht in ihrem Zeugnis nur eine Gesamtnote, die alle Fächer abdeckt. Außerdem bekamen meine Kleine sowie ihre gesamten Mitschüler einen Einser, wodurch das Vergleichen unter den Kindern wegfiel. Und über den Einser, welchen sie sich auch wirklich verdient hatte, hat sie meine Kleine natürlich sehr gefreut – und mit ihr auch die restliche Familie.

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Zur Feier des Tages sind wir nach der Zeugnisvergabe zum Lokal meiner Freundin spaziert. Dort haben wir es uns bei leckerem Essen so richtig gut gehen lassen. Da unsere Mädels in den letzten Monaten sehr fleißig waren, gab es natürlich auch ein kleines Geschenk – für jede ein neues Buch. Dieses durften sie nach dem Essen öffnen. Im Anschluss ging es dann für meine Kleine ins Museum, wo sie den Geburtstag ihrer Freundin feierte und mit meiner Große fuhren wir in der Zwischenzeit zur Hundeschule, um mit unserem Welpen wieder zu trainieren. Am Abend war  unser geliebtes Couchkino angesagt – unser Ritual für besondere Anlässe. Dort wird unser Sofa ausgezogen, die Mädels dürfen alle! Stofftiere aus ihren Zimmern holen und es gibt einen neuen Film zu sehen. Dazu gibt es selbstgemachtes Popcorn und Pizza. In den nächsten Tagen werden wir noch die lieben Großeltern besuchen, die schon sehr gespannt auf die Zeugnisse der Mädels sind. Ansonsten wollen wir in der nächsten Woche möglichst wenig von der Schule hören und einfach nur die Semesterferien genießen.

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