„Back to the roots“ – meine Pläne für 2021

Zuhause herrscht ein reges Treiben … mein Mann verräumt die Einkäufe, ich stelle die Sektflaschen kühl, die Kinder schnippeln derweil das Gemüse für unser Raclette. Denn bald ist 2020 vorüber und das soll natürlich auch heuer – wenn auch im kleinsten Kreis – gefeiert werden.

Das neues Jahr mit seinen neuen Hoffnungen, Zielen und Wünschen steht auch schon in den Startlöchern. Letztes Silvester erschien mein Blogbeitrag 2020 wird anders. Auf den ersten Blick mag man meinen, dass ich darin die Corona-Pandemie, die uns seit März gehörig auf Trab hält, prophezeie. Tatsächlich ging es aber, um mein Vorhaben diesmal alle Vorhaben beiseite zu lassen und einfach meine Schwangerschaft und die Babyzeit in den Fokus zu stellen. Das ist mir auch ganz gut gelungen und so waren die vergangenen 12 Monate, trotz vieler Einschränkungen und mancher Sorgen, eine sehr schöne Zeit.

Unser Weihnachtsshooting mit Vanessa von Piccolini

2021 geht es für mich aber wieder „back to the roots“. Und so widme ich mich wieder meiner alljährlichen Tradition und träume davon, was ich in Zukunft noch erleben und erreichen möchte. Da meine Mädels selbstverständlich ganz oben auf meiner Prioritätenliste stehen, habe ich mir nur wenige Ziele gesteckt. Aber auch die warten darauf, umgesetzt zu werden…

  • Ausbildung: In meinem letzten Post habe ich schon erwähnt, dass ich eine Weiterbildung beginnen möchte. Den Dezember habe ich genutzt, um alle Infos einzuholen. In den nächsten Wochen muss ich noch ein paar Atteste bringen und ein Aufnahmegespräch absolvieren. Dann kann ich mit März endlich die Ausbildung zum klinischen Psychologen beginnen. Juhuu!!!
  • Zeit mit meinen Lieben: Ehrlich gesagt, hat unsere Familie Lockdown 1 und 2 durchaus genossen. Mit den Kindern spazieren gehen, zusammen auf der Couch kuscheln, Kekse backen. Der unfreiwillige Rückzug hatte für uns wirklich auch schöne Seiten. Aber meine Große wird bald 13 und da nehmen ihre Freunde auch immer mehr an Bedeutung zu. Das ist natürlich auch gut so. Aus diesem Grund möchte ich aber auch die Zeit, die sie mit uns verbringt, intensiver nutzen … und viele schöne gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen schaffen. Deshalb möchte ich 2021 wieder mehr mit meiner Familie unternehmen.
  • Finanzen: Lange habe ich mich davor gedrückt, aber mit Mitte 30 sollte ich mich wirklich mal mit dem Thema Finanzen und Vorsorge beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass unser Pensionssystem auf Dauer keinen Bestand haben wird und ich privat vorsorgen muss, wenn ich nicht bis 100 arbeiten will. Also möchte ich mir dieses Jahr einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten verschaffen, um im Alter nicht von meiner Familie finanziell abhängig zu sein.

Habt ihr euch Ziele fürs neue Jahr gesteckt? Wie sehen eure Pläne aus? Ich bin gespannt…

Ich wünsch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass 2021 euch ganz viele unbeschwerte, glückliche, gesellige Momente bringt!

Alles Liebe,
Simone

10 Antworten auf „„Back to the roots“ – meine Pläne für 2021

      1. Ich weiß, dass der Gruppendienst in der Kita auf Dauer nicht das Wahre ist, ich brauche mehr Herausforderungen, und zwar nicht psychischer, sondern intellektueller Natur. 😄 Wer sein Leben lang am Kind arbeiten kann – Respekt!
        Es ist alles offen. Ob mich mein Mann einstellt, sodass ich ihm zuarbeite (das wäre aber ein ganz anderer Bereich), oder ob ich mich nochmal fortbilde und dann schaue, wohin es mich verschlägt. Toll fand ich schon in der Ausbildung zur Sozialassistentin vor dem pädagogischen Studium die pädagogische Fachberatung. Heute habe ich eine Weiterbildung gefunden. Aber noch sind alles nur Gedankenspiele. 😊

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      2. Ich verstehe dich sehr gut. Als ich mit meinem Psychologie-Studium begonnen habe, dachte ich zuerst, ich würde gerne mit Kindern arbeiten. Deshalb habe ich mein erstes Praktikum auch in einem SOS-Kinderdorf gemacht. Dort war ich in einem sehr netten Team, die Kinder waren wirklich super und auch die dazugehörigen Familien waren in Ordnung. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich einen Ausgleich zu meinem Familienleben brauche und mich nicht beruflich mit den selben Themen beschäftigen möchte. Mein zweites Praktikum habe ich dann in einer geschlossenen Psychiatrie gemacht. Das war total meins 🙂 Deshalb möchte ich jetzt auch die Weiterbildung zum Klinischen Psychologen machen.
        Das klingt doch schon mal nach zwei guten Möglichkeiten. Hast du schon eine Präferenz? Wir haben übrigens in Österreich die Bildungskarenz. Die kann man an die Karenz anhängen. Gibt es sowas auch in Deutschland?

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      3. Das habe ich eben auch gemerkt, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, dass meine Geduld einfach erschöpft war, weil ich schon so viele Nerv-Situationen mit anderen Kindern hatte, dass ich für mein eigenes keine Kapazität mehr hatte. 😕
        Wenn ich bei meinem Mann mitarbeite, kann ich das von Zuhause tun. Das wäre ein großer Vorteil! Allerdings hat mich die pädagogische Fachberatung schon seit meiner ersten Ausbildung im Kindergarten angesprochen! Ich muss das mit meinem Mann besprechen. 😄 Ein großer „Nachteil“ an meinem Studium ist einfach, wie unendlich viele Möglichkeiten und Arbeitsfelder es gibt! Und ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig. 😉

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  1. Hey Mami Ex Machina, oh ist die Kleine süss:-) schön von dir zu lesen. Ich hab mir auch Ziele für 2021 gesetzt. Ich hab mit mir im Jahr 2020 viel Zeit verbracht :-)) und bin auf tolle Ideen gekommen. Klar, die Situation ist alles andere als einfach aber man gewöhnt sich an Alles. Versuche meine positive Haltung beizubehalten und mir Struktur zu geben….durch meine Ziele. Ich wünsche Allen viel Kraft für diese Zeit liebe Grüsse Emily

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    1. Danke, liebe Emily 🙂 Toll, dass du es schaffst, so eine positive und starke Sichtweise beizubehalten! Ich glaube, dass die meisten Herausforderungen auch ihre guten Seiten haben und man mit der richtigen Einstellung viel bewirken kann.
      Alles Liebe

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