Der Kampf mit dem Zucker – Woche 1 und 2

In den ersten beiden Wochen meines Zuckerentzugs geht es darum den Zucker (gemeint ist Fruktose) erst einmal zu reduzieren. Das bedeutet, dass gewisse Lebensmittel und Getränke weggelassen und verschiedene Gerichte adaptiert werden. Anstatt zuckerhaltige Getränke zu trinken, wird ungesüßter Tee oder Wasser getrunken. Süßigkeiten und Desserts werden durch Käseplatten und Nüsse ersetzt. Anstatt zu einer Semmel mit Marmelade greift man zu einer Scheibe Vollkornbrot, die zum Beispiel mit Avocado belegt wurde. Beim Kochen verzichtete ich außerdem auf Zucker und Honig. Zu Beginn werden also die offensichtlichen Zuckerquellen anvisiert. Dem versteckten Zucker widmet man sich erst in den folgenden Wochen.

 

In den ersten Tagen fiel mir auf, dass ich, immer wenn ich irgendwo etwas Süßes sah, ganz unbedacht zugreifen wollte. Erst im zweiten Moment erinnerte ich mich daran, dass ich diese nicht essen konnte. Nach ein paar Tagen verinnerlichte ich aber mein Vorhaben und musste mir nicht mehr bewusst machen, dass Süßigkeiten ab jetzt gestrichen waren. Etwas schwieriger war da für mich der Verzicht auf Eis. Da die Temperaturen im letzten Monat stark angestiegen sind und langsam Sommer-Feeling aufkommt, essen meine Mädels fast jeden Tag ein Eis. Damit ich nicht immer zusehen muss, habe ich mir aus Naturjoghurt und Beeren selbst ein Eis gemacht. Das geht super schnell und schmeckt auch lecker 🙂

 

IMG_7659

 

Grundsätzlich geht es mir aber sehr gut mit den selbst auferlegten Einschränkungen. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass es mir um einiges schwerer fallen würde auf Zucker zu verzichten und ich meinem Vorsatz irgendwann in Frage stellen würde. Vermutlich liegt es aber daran, dass ich einige der genannten Produkte sowieso nicht oder nur in geringen Mengen konsumiere. So trinke ich Cola und Co beispielsweise nur im Kino oder im Fastfood-Restaurant. Zuhause haben wir grundsätzlich keine Softdrinks. Auch meinen Tee trinke ich seit einiger Zeit immer ungesüßt. Dadurch fiel die erste Umstellung für mich vermutlich nicht ganz so heftig aus.

 

Auch wenn mir das Reduzieren des Zuckers soweit ganz gut gelingt, merke ich doch, dass mein Körper dies registriert. Vor allem in der ersten Woche fühlte ich mich oft antriebslos und müde. In der zweiten Woche hatte ich auch Kopfschmerzen; wobei ich nicht mit Sicherheit sagen kann, ob dies an meiner Ernährungsumstellung gelegen hat. Eine erfreuliche Auswirkung zeigt sich aber auf alle Fälle auf meiner Waage. In zwei Wochen habe ich – ohne dabei zu hungern oder mehr Sport zu treiben – 2,5 kg abgenommen. Wenn das so weiter geht, wird es dieses Jahr vielleicht doch noch was mit meiner Bikinifigur 😉

13 Antworten auf „Der Kampf mit dem Zucker – Woche 1 und 2

    1. Danke für deine Frage! Ja, in Sarah Wilsons Programm geht es um Fruktose, d.h. andere Zuckerarten sind grundsätzlich erlaubt. Auf Saccharose wird allerdings auch verzichtet, da es sich hier ja um ein Disaccharid handelt, welches ebenfalls Fruktose enthält.

      Gefällt mir

  1. Hey Simone, das mit dem Zuckerentzug kenne ich . Schön das du schon solche Erfolge auf der Waage siehst. Ich habe letztes Jahr 4 Wochen auf Zucker verzichtet. Am Anfang fiel es mir schwer, dann wurde es immer leichter . 😁halte durch lg Emily

    Gefällt 1 Person

  2. Toller Beitrag, vielen Dank.
    schön das sich noch andere um das Thema Zucker einen Kopf machen. Als Vater von drei Kindern habe ich immer darauf geachtet, das meine kleinen nicht zu viel Zucker zu sich nehmen. Das erste was ich abgeschafft habe zuhause waren Zuckerhaltige Getränke! Bei uns gibt es Nur Wasser und Tee, Malzkaffee oder auch mal einen Saft, der wiederum auch verdünnt wird. Nach dem Abendbrot gibt es auch keine Süßigkeiten mehr. Und so weiter und so weiter….
    Meine Kinder sind alle gesund, haben gute Zähne und sind nicht dick. Leider achten viel zu viel Eltern nicht darauf, was Ihre Kinder zu sich nehmen.

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank für dein Kommentar! Ich finde es auch sehr wichtig, dass man seinen Kindern beibringt, wie man sich gesund ernährt. Cola und Co haben wir prinzipiell nicht zuhause. Zu Süßigkeiten haben sie theoretisch immer Zugang, weil sie immer wieder was von Freunden und Familie geschenkt bekommen. Zum Glück essen sie aber lieber Obst. Da muss ich eigentlich nichts machen. Nur die liebe Verwandschaft muss ich manchmal ein bisschen bremsen 😉

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s