Mein krankes Kind – so bleibt es im Bett

Jetzt hat es auch uns erwischt. Nachdem in Schule und Freundeskreis viele Kinder bereits krank waren, liegt nun auch meine Kleine flach. Seit dem Wochenende hat sie starken Husten und mittlerweile auch leichtes Fieber. Somit ist für meine Maus jetzt Ruhe angesagt, damit sie schnell wieder gesund wird. Blöd nur, dass sie viel lieber spielen und herumturnen möchte als im Bett zu liegen. Denn obwohl sie krank ist, fühlt sie sich eigentlich recht fit.

Klar, eine Zeit lang im Bett zu bleiben, ist auch für mein kleines Kind was Feines. Vor allem morgens schläft sie gerne aus … ganz die Mama halt 😉 Aber dann war es das auch mit der Kooperation und Mama muss sich was einfallen lassen. Am Sofa kuscheln und dabei einen schönen Film zu schauen, gehört in dieser Situation meist dazu – vor allem, da die Mädels unter der Woche selten Zeit zum Fernsehen finden. Aber mehr als ein bis zwei Stunden muss es dann doch nicht sein.

Für diesen Fall habe ich immer ein paar Aktivitäten parat, die meine Süßen in ihrem Bett machen können ohne dabei zu aktiv zu werden. Hier sind meine Favoriten:

Geschichten vorlesen: Ein Klassiker … meine beiden Mädels lesen sehr gerne. Nach wie vor lassen sie sich abends gerne eine Geschichte vorlesen. Und auch im Krankenstand könnten sie mir stundenlang zuhören. Der einzige Nachteil: Ich kann nebenbei nichts erledigen. Deshalb bevorzuge ich Bücher, die in überschaubare Kapitel geteilt sind. So können wir zwischendrin eine Pause einlegen, wenn das Kind müde ist oder ich die Wäsche aus dem Trockner holen muss. Selber lesen ist bei meiner Kleinen zwar eingeschränkt möglich, aber in diesem Zustand doch etwas zu anstrengend. Alternativ lasse ich sie ein Hörbuch oder Musik hören.

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Puzzle legen: Eine weitere Beschäftigung, der meine Kinder immer wieder mal nachgehen, ist das Puzzle legen. In unregelmäßigen Abständen werden die bebilderten Schachteln von ihnen aus den Schränken geholt, um einen Nachmittag lang alle Puzzles aufzubauen. Diese bieten sich auch gut für Krankentage an, da sie damit auch alleine ausdauernd spielen können. Wir verwenden dafür einen flachen Tisch, der eigentlich zum Lego bauen gedacht ist (aber auch eine flacher Karton mit Ausschnitten für die Beine kann verwendet werden) und vergrößern die Arbeitsfläche mit einer Schreibtischauflage, die wir einfach darauf legen. Puzzles mit XXL-Teilen haben sich in der Vergangenheit als besonders praktisch erwiesen, da die einzelnen Teile nicht so schnell zwischen Decken und Pölstern verschwinden.

Sticker kleben: Meine Kinder lieben es zu basteln und zu kleben. Im Bett ist das aber leider nur eingeschränkt möglich. Eine Möglichkeit, wie sie diesem Hobby frönen können, ohne dabei ihre Schlafstätte zu verwüsten, sind Sticker-Bücher. Wenn ich ein schönes Exemplar beim Einkaufen finde, nehme ich es gerne mit und lege es in meinen Vorrat. Denn meine Mädels können sich damit eine Zeit lang intensiv beschäftigen. Somit bieten sie sich nicht nur fürs Krankenbett, sondern auch für längere Wartezeiten oder Autofahrten an. Eine kostengünstige Alternative sind Sticker-Aktionen wie sie immer wieder von verschiedenen Lebensmittelketten angeboten werden. Dafür das Buch und die Sticker vor Kinderaugen versteckt aufbewahren und im gewünschten Moment einsetzen.

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Stofftiere versorgen: Wie sagt man so schön – Geteiltes Leid ist halbes Leid. Aus diesem Grund werden bei uns im Krankheitsfall auch Puppen und Teddybären vorsorglich ins Bett gesteckt. Dort müssen sie dieselben Prozeduren wie meine Mädels über sich ergehen lassen – Fieber messen, Medizin einnehmen, schlafen und kuscheln gehört da selbstverständlich dazu. Nur gut, dass sie von ihren kleinen Mamas bestens versorgt werden. Und mit so viel gegenseitiger Unterstützung lässt es sich doch viel besser im Bett aushalten.

Pläne schmieden: Abends, wenn meine Mäuse schlafen sollen, werde ich für gewöhnlich mit 1000en Fragen gelöchert. Ganz besonders gerne, drehen sich ihre Gedanken um freudig erwartete Ereignisse. Liebend gerne überlegen sie, wie sie dies oder jenes machen wollen. Vor allem vor Geburtstagen und Weihnachten schwirren besonders viele lebenswichtige Ideen durch ihre Köpfchen, die unbedingt raus müssen. Deshalb nütze ich diese Vorliebe gerne für solche Fälle. Wir liegen dann gemeinsam im Bett und planen die nächste Party oder den nächsten Urlaub. Manchmal lasse ich sie auch Listen schreiben. Dafür bieten sich Gästelisten und Wunschlisten an, welche sie mit Begeisterung anfertigen.

In Erinnerungen schwelgen: In den letzten zehn Jahren haben wir mit unseren Kindern viele schöne Erinnerungen gesammelt. Zahlreiche Fotobücher haben diese Momente dokumentiert. Im Alltag haben wir aber kaum Zeit uns diese in Ruhe anzusehen. Schade eigentlich, denn meine Süßen lieben es alte Fotos anzusehen und die dazugehörigen Geschichten zu hören. Deshalb eignet sich die Krankenzeit hervorragend, um diesem Versäumnis nachzukommen. Besonders spannend finden sie ihre eigenen Babybilder. Stundenlang könnten sie diese betrachten und dabei meinen Erzählungen lauschen. Aber auch ihre Stammbücher aus Kindergarten und Schule werden zu diesem Zweck gerne von meinen Lieben herangezogen.

Mit diesen Aktivitäten kommen wir normalerweise gut durch diese Zeit. Natürlich müssen meine Zwerge nicht immer bespaßt werden. Manchmal reicht es auch aus, sie in den Arm zu nehmen und ein gemeinsames Schäferstündchen zu halten 😴

Und wie halten ihr eure Kleinen im Bett?

 

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